Dach für die Zukunft

Dach für die Zukunft

Die Sozialinstitution Verein Hospiz zur Heimat hat im Frühjahr 2016 das Projekt „Dach für die Zukunft“ lanciert. Um den Herausforderungen der Zukunft zu meistern und das Beherbergungsangebot auszuweiten, sind Umbaumassnahmen der vom Verein betriebenen Herberge zur Heimat notwendig geworden.

Wie die in 2015 durchgeführte Situationsanalyse der Fachhochschule für Soziales (FHS) zeigt, hat sich das Profil der Bewohnerschaft der Herberge im Laufe der vergangenen Jahre stark verändert. Waren es früher mehrheitlich Männer mit Suchtproblemen oder psychischen Beeinträchtigungen, häufen sich in letzter Zeit immer mehr Anfragen zur Unterbringung von Personen beiderlei Geschlechtes mit gesundheitlichen Einschränkungen. Viele dieser Menschen sind zu jung oder vital für einen Aufenthalt in einem Alters- oder Pflegeheim. Ihr Zustand ist nicht so gravierend, dass sie auf tägliche Pflege angewiesen sind, beinträchtigt sie aber beim Treppensteigen oder der täglichen Körperpflege. Das erweiterte Angebot soll sich auch auf ältere Menschen erstrecken, deren soziale Eingliederung in Alters- und Pflegeheime problematisch ist.

Die baulichen Verhältnisse der Herberge können die Bedürfnisse dieser Menschen jedoch nicht entsprechen. Der Lift reicht nur in die Hochparterre und die Bewohner in den oberen Etagen des Heims müssen sich Bad und WC teilen. Um diese Angebotslücke zu schliessen, benötigt die Herberge einen neuen Lift und zusätzliche Nasszellen. Der Vereinsvorstand und die Betriebsleitung der Herberge haben deswegen beschlossen, im Januar 2017 den bestehenden Lift zu ersetzen, resp. zu erweitern und somit weitere Etagen für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu erschliessen. Zudem werden einige Zimmern in diesen Etagen mit eigenen Nasszellen ergänzt, um die Pflege dieser Menschen zu vereinfachen.

Das Projekt „Dach für die Zukunft“ umfasst neben den baulichen Massnahmen auch die Beschaffung der finanziellen Mittel für die baulichen Anpassungen. Die langjährige soziale Instution erhält keine Zuschüsse aus der öffentlichen Hand und wird allein aus privaten Geldern finanziert. In einem Spendenaufruf an …, konnte bereits ein Teil der Finanzierung gesichert werden.